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Internationale Standards erfüllen, um kabelspezifische Ausfälle in afrikanischen Solarprojekten zu vermeiden

2026-04-08
Internationale Standards erfüllen, um kabelspezifische Ausfälle in afrikanischen Solarprojekten zu vermeiden

Im sich rasant entwickelnden afrikanischen Sektor für erneuerbare Energien hat der Übergang von kleinen netzunabhängigen Kits zu Solarparks im Versorgungsmaßstab eine kritische technische Herausforderung in den Vordergrund gerückt: Zuverlässigkeit auf der DC-Seite. Während Photovoltaik (PV)-Module und Wechselrichter bei der Beschaffung oft die meiste Aufmerksamkeit erhalten, sind die „Arterien“ des Systems – die DC-Solarkabel – in rauen Umgebungen häufig der primäre Ausfallpunkt.

Für Projektentwickler und EPC-Unternehmen (Engineering, Procurement, and Construction), die auf dem gesamten Kontinent tätig sind, ist die Einhaltung internationaler Standards wie EN50618:2014 nicht nur ein Compliance-Häkchen; es ist eine grundlegende Strategie zur Risikominderung im Betrieb und zur Sicherstellung einer 25-jährigen Kapitalrendite.


Die hohen Kosten von Kabelausfällen in afrikanischen Klimazonen

Afrikas vielfältige Geografie stellt einzigartige Belastungen für die elektrische Infrastruktur dar. Von der intensiven UV-Strahlung der Sahara bis zur hohen Luftfeuchtigkeit tropischer Küstenregionen geben Standard-Elektrokabel oft innerhalb weniger Jahre ihren Isolationsriss oder ihre Leitungs Korrosion auf.

Kabelbedingte Ausfälle in diesen Regionen resultieren typischerweise aus:

Thermische Degradation: Standardkabel halten den hohen Umgebungstemperaturen von Solaranlagen möglicherweise nicht stand.

UV-Strahlung: Nicht spezialisierte Mantelmaterialien werden spröde und reißen unter anhaltender direkter Sonneneinstrahlung.

Feuchtigkeitseindringung: In feuchten Regionen oxidieren minderwertige Leiter, was zu erhöhtem Widerstand und Brandgefahren führt.


Technische Benchmarks: Warum H1Z2Z2-K 1x6mm² der Industriestandard ist

Um diese Ausfälle zu eliminieren, hat sich das H1Z2Z2-K 1x6mm² Solarkabel als Benchmark für die DC-Konnektivität etabliert. Sein Design ist speziell auf die elektrischen und umweltbedingten Anforderungen moderner Solaranlagen ausgelegt.

1. Überlegene Leiterkonstruktion

Der Kern eines zuverlässigen Kabels ist sein Leiter. Der H1Z2Z2-K verwendet verzinnte Kupferlitze (TS 84/0.285±0.015). Die Zinnbeschichtung wirkt als opfernde Barriere und verhindert, dass das Kupfer in Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit oder Salzgehalt oxidiert. Darüber hinaus minimiert er mit einem Leiterwiderstand von < 3,39 Ω/km (bei 20°C), Spannungsabfälle und Leistungsverluste über lange DC-Stränge, was die Leistungsverhältnis (PR) des Systems direkt verbessert.

2. Fortschrittliche XLPO-Isolierung und -Ummantelung

Im Gegensatz zu Standard-PVC verwendet der H1Z2Z2-K XLPO (vernetzte Polyolefine) sowohl für die Isolierung als auch für den Außenmantel.

Temperaturbeständigkeit: Er ist für einen Betriebstemperaturbereich von -40°C bis 90°C, mit einer Kurzschlusstemperaturtoleranz von bis zu 200°C für 5 Sekunden.

Mechanische Integrität: Mit einer minimalen Zugfestigkeit von ≥ 8,0 N/mm² und einer Bruchdehnung von > 125%, kann das Kabel den physikalischen Belastungen der Installation und der thermischen Ausdehnung standhalten.

3. Spannungsfestigkeit und Redundanz

Da Solaranlagen auf 1500-V-DC-Architekturen umsteigen, um die BOS-Kosten (Balance of System) zu senken, muss die Kabelisolierung unfehlbar sein. Dieses Kabel ist für DC 1,5KV, aber wichtiger noch, es besteht einen Spannungsprüfungs-Test von AC 6,5KV/DC 15KV für 5 Minuten. Dies bietet einen enormen Sicherheitsspielraum gegen transiente Überspannungen.